in Experten im Gespräch

Dr. Norbert Becker: Daten, Zahlen und Fakten zum Thema Nagelpilz

Nagelpilz – eine Pilzinfektion der Finger- und/oder Fußnägel – ist häufig. Ein besonders hohes Risiko für eine Onychomykose haben ältere Menschen, Menschen mit Diabetes, mit Durchblutungsstörungen und mit Defiziten der Immunabwehr. Auch das Vorliegen einer Fußpilzinfektion begünstigt eine Onychomykose. Neben Erwachsenen können auch Kinder betroffen sein. Dr. Norbert Becker, Humanbiologe und Experte für Pilzkrankheiten, gibt Tipps zur schnellen Behandlung von Nagelpilz.

Eine Nagelpilzinfektion verläuft chronisch, kann zu einer langsamen Zerstörung der Nagelplatte führen und Ausgangspunkt für weitere Mykoseherde sein. Daher sollte die Infektion unbedingt behandelt werden.

Zur lokalen Therapie einer Onychomykose eignet sich das Breitspektrum-Antimykotikum Bifonazol, das die wichtigsten Erreger einer Onychomykose – Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze – adressiert.
Bifonazol steht als 2-Phasen-Therapie (Canesten® Extra Nagelset und Canesten® Extra Creme) für die topische Behandlung einer Onychomykose zur Verfügung. In der ersten Phase werden über 2 Wochen mit einer Salbe, die neben Bifonazol auch 40% Harnstoff enthält, infizierte Nagelteile aufgeweicht und können vom Patienten leicht und schmerzfrei abgetragen werden. Der gesunde Nagelbereich bleibt erhalten. Anschließend wird über 4 Wochen mit einer Bifonazol-haltigen Creme weiterbehandelt: Dies bekämpft langfristigen Behandlungserfolg – ein gesunder Nagel kann nachwachsen. Die Therapie kann auch bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.
Mit 2 + 4 Wochen ist die Behandlungsdauer mit den Bifonazol-haltigen Präparaten deutlich kürzer als mit antimykotischen Nagellacken, die meist eine Therapiedauer zwischen 6 und 12 Monaten erfordern.

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Prof. Dr. Reinhard ZickMarkus Bresser