in Experten im Gespräch

Dr. Stefanie Meyer zu Altenschildesche: „Fuß- und Nagelpilz, nein danke – der Blick in die Praxis.“

Unser Fuß gehört zu den komplexesten Körperteilen: Er besteht aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 32 Muskeln und Sehnen und ca. 107 Bändern. Als vielteiliges Wunderwerk auf kleinstem Raum muss es den erheblichen täglichen Belastungen gerecht werden. So lastet beim Laufen das Mehrfache des Körpergewichtes auf ihm. Besonders die Füße von Sportlern müssen viel aushalten. Dr. Stefanie Meyer zu Altenschildesche, Internistin und Kooperationsärztin Bayer 04 Leverkusen, gibt einen Blick in die Praxis.

Zu meinen ärztlichen Aufgaben, nicht nur als Kooperationsärztin für Bayer 04 Leverkusen, sondern auch als Internistin und Hausärztin gehört ein breites, fachübergreifendes Spektrum. Freude macht mir besonders der Umgang mit den jungen Menschen und die speziellen Anforderungen eines Bundesligavereines.

Häufig sehe ich, dass bei Sportlern neben Verletzungen, die Füße von Fußpilz oder infolge Nagelpilz betroffen sind. Das feucht-warme Klima in Sportschuhen bietet den Pilzerregern ideale Bedingungen. Hinzu kommen häufig Mikroverletzungen an den Füßen, die dadurch eine Infektion erleichtern. Fußpilz ist absolut relevant, denn wenn dieser nicht konsequent therapiert wird, bildet er eine Infektionsquelle für unsere Umgebung. Neben den Mannschaftskameraden ist damit auch unsere Familie betroffen.

Gesunde Füße sind gerade im Sport für alle eine wichtige Voraussetzung, um optimale körperliche Leistungen abliefern zu können.

Damit wir Fuß- oder Nagelpilz rechtzeitig erkennen und behandeln können, sollten wir unseren Füßen mehr Beachtung schenken. Sobald es juckt und brennt: genauer nachsehen. Wichtig ist es, den Pilzerreger im wahrsten Sinne des Wortes im Keim zu ersticken und ausreichend lange(!) zu behandeln.

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Markus BresserTim Rose