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Fußpilz ist eine Erkrankung mit einem sehr hartnäckigen Pilz, welcher sich in einer warmen und feuchten Umgebung sehr wohl fühlt. Die Behandlung eines Fußpilzes kann ohne Konsultation bei einem Arzt erfolgen und verspricht gute Erfolge. Nur, wenn sich die Symptome verschlimmern oder wenn die in der Apotheke erhältlichen Medikamente nicht anschlagen, ist ein Arztbesuch zwingend notwendig.

Therapie eines Fußpilz ohne Arztbesuch

Gegen den Fußpilz gibt es im freien Verkauf eine Vielzahl an Medikamenten, die Sie erfolgreich einsetzen können. Besonders hilfreich sind Cremes oder Sprays, die Sie direkt auf die betroffenen Stellen auftragen. Für eine wirksame Fußpilz-Behandlung benötigen Sie ein Medikament mit einem antimykotischen Wirkstoff. Eine längere Behandlung mit klassischen Medikamenten hat darüber hinaus den Vorteil, dass die Cremes auch in die tieferen Hautschichten vordringen können. Die Sporen, welche für die Verursachung des Fußpilzes verantwortlich sind, haben eine hohe Resistenz und die Fähigkeit, in die unteren Hautschichten einzudringen. Eine oberflächliche und zu kurze Behandlung bringt zunächst eine Linderung der Beschwerden und oftmals auch eine deutlich sichtbare Besserung. Die Sporen werden jedoch nicht vollständig abgetötet, und so kann es sein, dass der Fußpilz innerhalb kurzer Zeit zurückkommt. Wichtig ist deshalb, für die Therapie ausreichend Geduld mitzubringen und sie auch dann fortzuführen, wenn die sichtbaren Symptome verschwunden sind. Über die Dauer der Behandlung informiert Sie der Apotheker. Sie finden auch Hinweise in der Verpackungsbeilage.

Bei hartnäckigem Fußpilz zum Arzt

Sollte die Therapie nach ihrem Abschluss nicht den gewünschten Erfolg zeigen oder der Fußpilz wiederkommen, obwohl Sie die vorgeschriebene Behandlungsdauer eingehalten haben, ist ein Arztbesuch dringend empfehlenswert. Gleiches gilt, wenn die Haut sehr stark juckt und wenn sich dicke Schuppen ablösen. Sollte der Fußpilz fortschreiten oder wenn die betreffenden Stellen bluten und aufplatzen ist ein Arztbesuch ebenfalls ratsam.

Schwangere, Patienten, die an Erkrankungen wie Diabetes oder an Hautkrankheiten leiden, sollten bereits bei beginnenden Symptomen einen Arzt aufsuchen und auf den Kauf von Medikamenten in der Apotheke verzichten. Bei Diabetes und vielen anderen Erkrankungen ist die Wundheilung verzögert. Dies kann dazu führen, dass sich der Fußpilz stark ausbreitet. Ein Arzt verschreibt Medikamente, die zu dem Erkrankungsbild des Patienten und zu der Struktur seiner Haut passen. Auch die Art der Pilze kann bestimmt und die Medikation entsprechend angepasst werden.

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