Hausmittel bei bei Fußpilz?

Hausmittel gegen Fußpilz erfreuen sich einer größer werdenden Beliebtheit. Im Internet finden Sie zahlreiche Tipps und Tricks zur Bekämpfung der lästigen Erkrankung mit den traditionellen Mittelchen aus Omas Hausapotheke. Ihre tatsächliche Wirksamkeit konnten Wissenschaftler bislang aber nicht nachweisen. Mit Essig, Backpulver und Teebaumöl lindern Sie die Beschwerden. Den Keim unschädlich machen können diese Mittel jedoch nicht. Setzen Sie stattdessen auf ein Präparat, dessen Wirksamkeit gegen Fußpilz durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Der Wirkstoff Bifonazol erfüllt diese Kriterien und wird seit vielen Jahren erfolgreich zur Behandlung von Fußpilz eingesetzt. Viele Antimykotika aus der Apotheke basieren darauf und erweisen sich als effektiv im dauerhaften Beseitigen der Fußpilzerreger.

Was leisten Hausmittel gegen Fußpilz?

Etwa 70 Prozent der Deutschen machen ein Mal in ihrem Leben eine Fußpilzerkrankung durch. Aufgrund der großen Zahl von Betroffenen kursieren unter Freunden, Verwandten und im Internet zahlreiche Ratschläge, wie Sie dem lästigen Erreger am besten zu Leibe rücken. Hausmittel haben einige Vorteile. Sie sind preiswert, stehen unmittelbar zur Verfügung oder sind im Geschäft um die Ecke unkompliziert erhältlich. Ihr Einsatz scheint daher naheliegend. Sie sparen sich den Besuch beim Arzt und die Fahrt zur Apotheke. Aber Vorsicht! Der Nachteil von Hausmitteln ist, dass sie ihre Versprechungen nicht halten. Ihre Anwendung ist zwar im Allgemeinen unschädlich, doch kann sie zur Verschleppung des Beginns einer effektiven Therapie führen. Die Symptome lassen sich mit den Hausmitteln mildern, aber der eigentliche Erreger wird nicht bekämpft. Im schlimmsten Fall greift der Pilz auf die Fußnägel über, tritt großflächig in Erscheinung oder sorgt für schmerzhafte Entzündungen an den betroffenen Stellen. Lassen Sie sich daher bei einer Fußpilzinfektion in Ihrer Apotheke beraten und besorgen Sie sich ein Präparat mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung.

Welche Hausmittel kommen bei Fußpilz infrage?

Bei einer Fußpilzinfektion handelt es sich zumeist um eine hartnäckige Erkrankung. Das unangenehme Brennen und Jucken und der von dem Erreger häufig verursachte üble Geruch sind nicht leicht in den Griff zu bekommen. Umso weiter der Fortschritt der Fußpilzerkrankung ist, umso schwerer und länger ist die Behandlung. Hausmittel dienen zum anfänglichen Mildern der auftretenden Begleiterscheinungen und zur Unterstützung der Therapie mit wirksamen Präparaten. Teebaumöl, Essig und Backpulver werden dafür besonders gerne verwendet.

Wie Sie dem Fußpilz mit Essig zu Leibe rücken

Apfelessig hat sich als Hausmittel gegen Fußpilz bewährt. Die desinfizierende Wirkung des säurehaltigen Konservierungsmittels wirkt sich vorteilhaft auf den Verlauf der Erkrankung aus und kann Entzündungen der befallenen Stellen vorbeugen. Den keimabtötenden Effekt des Essigs können Sie auch zum Sterilisieren von getragenen Socken und Strümpfen nutzen und so eine Reinfektion mit dem Fußpilzerreger vermeiden. Weichen Sie die Kleidungsstücke dazu nach dem Waschen oder Tragen für eine halbe Stunde in einer Mischung aus Apfelessig und Wasser ein. Direkt auf die vom Fußpilz befallenen Stellen aufgetupft, entfaltet der Essig seine heilende Wirkung vor Ort. Nachteil: Besteht eine fortgeschrittene Entzündung, kann die Anwendung die betroffenen Hautstellen zusätzlich reizen.

Wie Sie Fußpilz mit Teebaumöl bekämpfen

Teebaumöl stammt ursprünglich aus Australien und enthält ätherische Öle. Wenn Sie es täglich mehrfach auf die befallenen Stellen auftragen, sollen die Beschwerden schon nach kurzer Zeit abklingen. Alternativ können Sie ein Fußbad mit der ölhaltigen Substanz versuchen oder einige Tropfen Teebaumöl in Wasser auflösen und über ein paar Tage hinweg oral zu sich nehmen. Nachteil: Das Teebaumöl tötet den Fußpilzerreger nicht ab, sondern hilft vornehmlich zum Überdecken des häufig mit der Erkrankung einhergehenden üblen Geruchs.

Backpulver gegen Fußpilz

Backpulver hat den Vorteil, dass es ein besonders kostengünstiges Hausmittel gegen Fußpilz und in den meisten Haushalten vorrätig ist. Deshalb wird es von Betroffenen gerne angewendet, besitzt aber den Nachteil, den Erreger nicht dauerhaft beseitigen zu können. Da sich Fußpilze in feuchtem Klima am besten vermehren und ausbreiten, können Sie das Backpulver in Ihre Strümpfe, Socken und Schuhe streuen. So dient es dem Trockenhalten der Füße und kann die weitere Vermehrung des Erregers eindämmen. Auch die Füße selbst können Sie zu diesem Zweck mehrmals täglich mit dem bewährten Hausmittel pudern. Zum vollständigen Beseitigen des hartnäckigen Fußpilzkeims eignet sich Backpulver aber nicht.

Kräuter und schwarzer Tee können den Fußpilz nicht abtöten

Die Liste von Hausmitteln gegen Fußpilz ist lang und beinahe beliebig erweiterbar. Ob getrunken, als Fußbad oder direkt aufgetragen – Salbei, Kamille, schwarzer Tee und Co haben keinen pilzabtötenden Effekt und eignen sich nur bedingt zum Behandeln der hartnäckigen Infektion. Wer sich ausschließlich auf diese Mittel verlässt, riskiert sogar einen chronischen Verlauf der Erkrankung.

Wie Sie den Fußpilz langfristig loswerden

Auf Dauer lässt sich die lästige und mitunter schmerzhafte Erkrankung nur mit dem Einsatz von wissenschaftlich erprobten Mitteln in den Griff bekommen. In der Apotheke und bei Ihrem Hausarzt enthalten Sie umfassende Informationen zu den verfügbaren Salben, Sprays, Pudern und Cremes. Ihre Wirkung gegen Fußpilz ist durch zahlreiche Studien belegt und nachgewiesen und die Behandlungserfolge sprechen für sich. Bei einer Fußpilzerkrankung sind die betroffenen Stellen meist von einer Vielzahl an unterschiedlichen Erregern befallen. Präparate mit Breitbandwirkung bekämpfen und beseitigen sämtliche auftretenden Keime zuverlässig und effektiv.

Wenn Sie bei der Behandlung der Infektion also auf Nummer sicher gehen wollen, greifen Sie zu Präparaten mit den bewährten Inhaltsstoffen. Bifonazol fällt in diese Gruppe. Seine Wirkung ist wissenschaftlich mehrfach überprüft und bestätigt. In Form einer wasserbeständigen Creme müssen Sie das Präparat für ein gutes Resultat nur einmal täglich auftragen und haben einen zusätzlichen Vorteil: Neben ihrer antimykotischen Wirkung erweist sich eine derartige Creme auch gegen Reizungen und Rötungen der Haut als effektiv. Antimykotika besitzen außerdem eine fungistatische Wirkung und hemmen die weitere Vermehrung des Pilzes. Nach einer konsequenten Behandlung von ein paar Tagen spüren Sie bereits eine wesentliche Verbesserung. Das Brennen, Jucken und die Rötung der Haut klingen ab und der unangenehme Geruch verflüchtigt sich. Bei einem frühzeitigen Therapiebeginn verschwindet die Erkrankung nach einem Zeitraum von drei Wochen vollständig.

Fazit

Die Wirksamkeit von Hausmitteln bei der Behandlung von Fußpilz ist wissenschaftlich bislang nicht nachgewiesen. Die gängigen Hausmittel gegen Fußpilz können die Behandlung unterstützen. Effiziente Präparate und Antimykotika aus der Apotheke ersetzen sie jedoch nicht.

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