Mittel gegen Nagelpilz: Ein Tabuthema bekämpfen

Gepflegte Hände und Füße sind ein Aushängeschild. Wenn die Nägel durch Nagelpilz angegriffen sind, fühlen sich Betroffene in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt. Die Pilzerreger greifen das Keratin in der Hornschicht an, die Nägel verfärben sich und bröckeln. Diesen Anblick möchten Erkrankte anderen ersparen und ziehen sich zurück. Nagelpilzmittel können dabei helfen, die Symptome schnell in den Griff zu bekommen. Ein gutes Mittel gegen Nagelpilz bekämpft dabei die Ursachen der Infektion – also die Pilze – und hilft dem Körper, gesunde Hornzellen nachzubilden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der Patient selbst. Denn er kann die Behandlung mit dem richtigen Verhalten unterstützen.

Mittel gegen Nagelpilz: Geduld und Umsicht gefragt

Nagelpilz tritt recht häufig auf und befällt vorwiegend die Fußnägel. Gelingt es dem Pilzerreger sich auszubreiten, kann sich die Therapie sehr lange hinziehen. Dies hängt zum einen mit der hartnäckigen Natur von Pilzen zusammen und zweitens mit der Gesundung selbst. Ein Nagelpilz ist erst ausgeheilt, wenn der Nagel vollständig und gesund nachgewachsen ist. Das Nagelwachstum ist indes von vielen Faktoren abhängig: von der Gesundheit, dem Alter und der Stärke der Infektion. Es ist schwierig, einen Zeitraum für eine erfolgreiche Therapie festzulegen. Fest steht aber, dass sie in jedem Fall Monate beansprucht. Als Patient brauchen Sie deshalb Geduld und Umsicht, denn selbst das beste Mittel gegen Nagelpilz kann nur wirken, wenn Sie es regelmäßig und genau nach Anweisung anwenden.

Verbreitete Mittel gegen Nagelpilz: So finden Sie das passende Präparat

Steht die Diagnose fest, sind bei Nagelpilz Mittel mit Antipilzwirkung rezeptfrei in der Apotheke verfügbar, mit denen Sie diesen selbst behandeln können. Grundsätzlich wird zwischen medizinischem Nagellack, Tinkturen, Salben und Tabletten unterschieden. Ob Sie zusätzlich zur äußeren Anwendung auch ein Mittel gegen Nagelpilz einnehmen müssen, hängt vom Krankheitsverlauf ab. In den meisten Fällen empfiehlt sich die Kombinationstherapie, wenn mehrere Nägel an Füßen und Händen betroffen sind, wenn eine große Nagelfläche Symptome zeigt und Sie bereits mit einem Fuß- oder Hautpilz an anderer Stelle zu kämpfen haben. Zudem sorgt die Kombination mehrerer Medikamente meist für einen schnelleren Heilungsprozess.

Viele Patienten greifen beim ersten Auftreten von Nagelpilz zu einem farblosen Nagellack, der durch die Wirkstoffe Amorolfin oder Ciclopirox die Pilzausbreitung bekämpfen soll. Das Präparat wird je nach Wirkstoff mehrmals pro Woche aufgetragen. Im Allgemeinen dauert die Anwendung etwa neun bis zwölf Monate. Weil der Lack nur auf die Oberfläche aufgetragen wird, dauert es lange, bis die Wirkstoffe in den Nagel dringen und sich Verbesserungen zeigen.

Kombi-Sets greifen die Ursache an

Besser sind speziell abgestimmte Nagelsets und äußerlich anwendbare Kombinationstherapien. Der Wirkstoff Urea sorgt in diesen Präparaten dafür, dass die infizierte Nagelsubstanz in einem Anwendungszeitraum von etwa zwei Wochen aufgeweicht wird. Diese können Sie dann mit einem Spatel nach und nach entfernen. So bekämpfen Sie den Erreger direkt an seinem Wirkungsort. Danach schließt sich die Weiterbehandlung mit einer Pilz bekämpfenden Creme mit dem Wirkstoff Bifonazol an, die die Pilzerreger im freigelegten Nagelbett effektiv bekämpft. Danach kann der Nagel gesund nachwachsen. Diese Anwendung dauert noch einmal vier Wochen. Als gutes Mittel gegen Nagelpilz, das in zwei Phasen angewendet wird, wird zum Beispiel das Canesten® Extra Nagelset mit der zusätzlich zu kaufenden Canesten® Extra Salbe empfohlen. Beides können Sie bequem online bestellen.

Dem Nagelpilz wirksam an den Kragen: Können Hausmittel helfen?

Die Einnahme von Tabletten wird immer dann nötig, wenn die Infektion besonders hartnäckig ist oder tiefe Schichten der Nagelplatte und das Nagelbett betroffen sind. Zu den typischen Wirkstoffen gehören Terbinafin und Itraconazol. Beide werden in unterschiedlichen Konzentrationen und Einnahmemustern verschrieben und gelten als gut wirksam. Allerdings kann es hier zu einigen Neben- und Wechselwirkungen kommen.

Als wirksames Mittel gegen Nagelpilz werden häufig Hausmittel wie Teebaumöl, Essig oder andere Substanzen genannt. Zur Wirksamkeit fehlen aber erstens fundierte Ergebnisse und zweitens bekämpfen diese meist nur die Symptome, wie Juckreiz und Brennen, nicht aber die zugrunde liegende Infektion. Auch bei homöopathischen Mitteln fehlt die wissenschaftliche Grundlage.

Als Patient sind Sie der Schlüssel für den Therapieerfolg

Nagelpilzerkrankungen kommen recht häufig wieder. Das liegt meist weniger an den genutzten Präparaten, sondern an der Ungeduld der Patienten. Sie können nur dann auf Ihre Mittel gegen Nagelpilz zählen, wenn Sie die empfohlene Dauer der Therapie und die Frequenz der Anwendungen genau einhalten. Präparate, die innerhalb eines Behandlungszeitraums von lediglich sechs Wochen wirken, strapazieren Ihr Durchhaltevermögen sehr viel weniger.

Genauso wichtig ist auch Ihr Verhalten neben der Therapie. Desinfizieren Sie alle Schuhe und Socken, das Bettzeug und jeden Quadratmeter, den Ihre Füße oder Hände berühren, auch im Interesse Ihrer Familie. Die Erreger überdauern auf gemeinsam genutzten Gegenständen lange Zeit und können zur Wieder- oder Erstansteckung führen. Zudem sollten Sie es dem Pilz möglichst ungemütlich machen. Lassen Sie so viel Luft wie möglich an Ihre Füße und Hände und tragen Sie atmungsaktive und schweißabsorbierende Schuhe.

Besonders in der akuten Phase ist es wichtig, dass Sie die betroffenen Stellen sanft reinigen und stets gut abtrocknen. Wenn Sie auch hier genau auf die Hygiene achten, unterstützen Sie Ihren Körper bei der Abwehr der hartnäckigen Erreger.

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