Manukaöl – Unterstützung durch die Natur

Bei leichtem bis mittlerem Befall von Nagelpilz stehen zur Eigenbehandlung neben den medizinischen Produkten gegen Nagelmykose auch zahlreiche natürliche Hausmittel zur Verfügung. Gerade im Anfangsstadium bieten bewährte Wirkstoffe der Natur durchaus zusätzliche Hilfestellung. Sie können die Therapie mit medizinischen Cremes und Tinkturen unterstützend begleiten, aber nicht ersetzen.

Lange als antibakterielles Heilmittel bekannt, zählt das Öl des neuseeländischen Manukabaums zu einem der schonend wirkenden Hausmittel bei der Mitbehandlung bei Nagelpilzbefall. Ähnlich dem vielfach erhältlichen Teebaumöl enthält es jedoch wesentlich mehr Wirkstoffe in weitaus höherer Konzentration. Dabei ist es schonender und wird oftmals auch als „echtes Teebaumöl“ angeboten, da es im Vergleich zu anderen Produkten des Teebaums wesentlich effektiver wirkt. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf hochwertige Qualität.

Die inneren Werte des Manukaöls

  • Sesquiterpene wirken wundheilend, regenerierend, beruhigen die Haut und regulieren die Histamine im Blut, die bei Allergien Juckreiz auslösen.
  • Triketone sind die eigentlichen Helfer gegen Pilzerkrankungen und wirken daneben wundheilend, hautregenerierend und anregend für Hirntätigkeit und zentrales Nervensystem.
  • Monoterpene regen die Bildung von körpereigenen Entzündungshemmern an.
  • Cineol sorgt in höheren Dosierungen bei anderen Teebaumölen oftmals für Hautirritationen und kommt im Manukaöl nur in verschwindend geringen Mengen vor. So erklärt sich die bessere Verträglichkeit.

Manukaöl bei Nagelpilz – Anwendung

Nagelpilz-Öl bringt eine zusätzliche, pflegende Komponente ins Spiel. Manukaöl dringt tief in die Nagel- und Hautschichten ein und zeigt auch bei längerer Anwendung keine Resistenz der Erreger. Für die begleitende Behandlung bei Nagelpilz tragen Sie täglich 3 Milliliter auf den betroffenen Nagel oder wickeln ein beträufeltes Pflaster als Umschlag um den Nagel. Achten Sie auch bei dieser Behandlung auf Hygiene und vermeiden Sie direkten Hautkontakt mit den befallenen Stellen. Sollte sich keine Besserung zeigen, suchen Sie einen Arzt auf.