Antimykotika Nebenwirkungen

Sollten Sie an einem Nagelpilz leiden, muss dieser in jedem Falle behandelt werden. Wichtig ist hierbei allerdings auch, sich ausreichend über die Antimykotika Nebenwirkungen zu informieren.

Während der Schwangerschaft oder Stillzeit sollte die Anwendung chemisch-pharmazeutischer Antimykotika nicht angewendet werden. Grundsätzlich gilt auch, dass bei bekannten Unverträglichkeiten oder Allergien auf andere Mittel ausgewichen werden muss. Des weiteren sind schwere Lebererkrankungen ebenfalls ein Grund, auf beispielsweise Hausmittel gegen Nagelpilz zurückzugreifen. Im Einzelfall sollte hier immer der Arzt im vertraulichen Gespräch hinzugezogen werden. Weitere Antimykotika Nebenwirkungen können Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen sein. Auch Fieber und Schüttelfrost oder eine Veränderung des Blutbildes kann auftreten. Eventuelle Schädigungen der Niere oder Leber treten sehr selten auf.

Während Nagelpilz Cremes, Salben und antimykotischer Nagellack frei verkäuflich sind, müssen oral genommene Medikamente vom Arzt verschrieben werden. Dies wird immer dann erforderlich, wenn der Nagelpilz bereits in einem weit fortgeschrittenem Stadium ist und eine rein äußerliche Behandlung schwer zu bekämpfen ist. Hierbei kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Eine mögliche Wechselwirkung wird vom Arzt kontrolliert und überwacht, um die Risikofaktoren der Antimykotika Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. Darüber hinaus ist es hilfreich, wenn Sie parallel dazu auch Nagelpilz Salben verwenden, die den Heilungsprozess beschleunigen sollen.

Was ist die Aufgabe der Antimykotika?

In erster Linie hemmen sie das Wachstum von Pilzen und greifen auf unterschiedlichen Wegen den Nagelpilz an. Ziel ist das vollständige Entfernen der Pilze unter und am Nagel. Hierbei tragen Sie die Nagelpilz Creme täglich auf die betroffenen und umliegenden Nägel auf. Bei dieser Behandlung kann es zu Antimykotika Nebenwirkungen kommen. Dies gilt für Präparate auf pharmazeutischer Basis als auch für homöopathisch wirkende Antimykotika. Unter Umständen kann es dabei langfristig zu Antimykotika Nebenwirkungen kommen, die sich über mehrere Monate hinziehen können.

Die topische Therapie beschreibt die örtliche Behandlung wie zum Beispiel mit einem antimykotischem Nagellack. Im Gegensatz dazu wird bei der systemischen Therapie eine Behandlung mit Tabletten vorgenommen. Die topische Therapie arbeitet heute mit Medikamenten, die im Gegensatz zur Vergangenheit schneller wirken und den Nagelpilz beseitigen. Canesten Präparate beispielsweise werden heute in einer 2 bis 4 Wochen-Kurztherapie angewendet. Diese Cremes werden lokal angewendet, indem der Nagel täglich eingecremt wird.