Urin gegen Nagelpilz

Der gegen Pilze anwendbare Wirkstoff im Urin ist der Harnstoff. Harnstoff weicht verhornte Haut auf und hemmt das Wachstum von Pilzen, Viren und Bakterien. In vielen Salben gegen übermäßige Hornhaut und in manchen Mitteln zur Pilzbehandlung ist Harnstoff enthalten. Die Behandlung von Nagelpilz mit dem eigenen Urin ist kostengünstig und hat keine Nebenwirkungen. Die Wirkung ist allerdings nicht klinisch belegt.

Wie wird Urin gegen Nagelpilz angewendet?

Die Eigenurinbehandlung als Hausmittel bei Nagelpilz ist einfach. Naturheilkundler empfehlen, den sogenannten Mittelstrahlurin zu nutzen. Nachdem zu Beginn des Wasserlassens die Harnröhre durchgespült worden ist, ist der Mittelstrahlurin eines gesunden Menschen steril. Sie können ihn ohne Bedenken verwenden. Als ideal zur Behandlung von Nagelpilz erweist sich der Morgenurin, da dieser besonders konzentriert ist. Fangen Sie den Urin auf und baden Sie die betroffenen Zehen zweimal täglich darin. Sie können auch Kompressen mit dem Urin tränken und diese um die Zehen wickeln. Wechseln Sie die Verbände morgens und abends.

Hilft Urin gegen Nagelpilz wirklich?

Zur Wirkung von Urin finden sich die verschiedensten Aussagen. Manche Betroffenen berichten von geradezu unglaublichen Erfolgen, obwohl die medikamentöse Therapie versagt hat. Andere Patienten sagen, dass die Eigenurinbehandlung keinerlei Wirkung hatte. Eine konventionelle Therapie ersetzt Urin aber nicht.

Gibt es Alternativen?

Sie finden in der Apotheke bewährte und gut verträgliche Arzneimittel für die Nagelpilztherapie. Auch wenn sich die Infektion in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, ist der Gang zum Arzt oder in die Apotheke ratsam. Wirkstoffe wie Bifonazol oder medizinische Nagellacke sind sanft zur Haut und stark gegen Nagelpilz. Mit diesen Mitteln, die Sie sowohl online als auch in der Apotheke erhalten, können Sie die Infektion bequem selbst behandeln.