Wer behandelt Nagelpilz?

Bei sehr starkem Nagelpilz oder trotz langfristiger Behandlung nicht abklingendem Nagelpilz ist es notwendig, einen Arzt zu konsultieren und diesen mit der Behandlung zu beauftragen. In der Regel sind Antimykotika ausreichend, erkennen Sie den Nagelpilz früh und beginnen umgehend und ohne Wartezeit mit der Behandlung. Durch zu späte Erkennung, aber auch bei intensivem Pilzbefall oder der stetigen Kontamination der eigenen Nägel kann die medizinische Behandlung zur Notwendigkeit werden und die einzige Möglichkeit sein, den Nagelpilz dauerhaft und vollständig zu bekämpfen.

Keine Scham bei Terminvereinbarung beim Arzt zeigen

Nagelpilz verschlimmert sich meist, wenn Sie aus Scham auf den Kauf von Antimykotika oder einer Terminvereinbarung bei Arzt verzichten. Doch zu welchem Arzt können Sie gehen? Diese Frage stellen sich Patienten und überlegen, ob der Haus- oder Hautarzt der richtige Ansprechpartner ist. Der richtige Ansprechpartner ist ein Dermatologe, der sich mit Hauterkrankungen und daher auch mit Pilzinfektionen auskennt. Wenn Sie keinen zeitnahen Termin beim Hautarzt bekommen oder dieser eine Überweisung vom Hausarzt verlangt, können Sie auch diesen Weg gehen und einen Termin bei Ihrem klassischen Hausarzt vereinbaren. Ehe die Frage nach dem Arzt überhaupt aufkommt, ist die eigenständige Behandlung eine effektive, kosten- und zeitsparende Möglichkeit. Mit Kurzzeittherapien können Sie Nagelpilz in einem Zeitraum von zwei bis vier Wochen behandeln und sich auf eine schnelle, effiziente und dauerhafte Heilung konzentrieren. Damit Sie gar nicht erst in die Verlegenheit der Terminvereinbarung beim Arzt kommen und diesem von Ihrem Nagelpilz berichten müssen, achten Sie auf die Hygiene und vermeiden die immer wieder präsente Gefahr der Verbreitung von Pilzsporen in Ihrer Wohnung.

Selbstbehandlung bei Nagelpilz meist ausreichend

Hochwertige Antimykotika sind optimal für eine Behandlung, die ohne Vorsprache beim Mediziner erfolgt und gute Ergebnisse in der Heilung erzielt. Neben dem Hausarzt oder Hautarzt können Sie sich zum Beispiel online in Foren belesen oder eine Internet-Sprechstunde nutzen, möchten Sie selbst behandeln und suchen lediglich nach hilfreichen Informationen zum Umgang mit Ihrer Erkrankung. Die Behandlung mit Antimykotikum ist einfach und kann problemlos zu Hause vorgenommen werden. Tragen Sie im Zeitraum der Infektion unbedingt Strümpfe, sowie bei Nagelpilz an den Händen auch weiße Handschuhe aus Baumwolle. Nur wenn Sie der Hygiene hohe Beachtung schenken, können Sie eine stetig wiederkehrende Neuinfektion oder die Ausbreitung der Pilzsporen, wie auch die Ansteckung Ihrer Mitmenschen ausschließen und die Gefahr einer Kontamination eindämmen. Erachten Sie einen Arztbesuch als sinnvoll, fassen Sie so wenig wie möglich an und vermeiden den direkten Hautkontakt mit anderen Patienten, sowie den Griff ans Treppengeländer oder an Stühle und Tische. Auch wenn beim Arzt täglich desinfiziert wird, ist Ihr Nagelpilz für andere Patienten riskant und kann sich durch Schmierinfektion in der gesamten Praxis verbreiten.

Bringt die selbstständige Behandlung mit Antimykotika nicht den gewünschten Erfolg, vereinbaren Sie einen Termin beim Haus- oder Hautarzt. Dieser wird eine Nagelprobe entnehmen und sie zur Kontrolle, sowie der Bestimmung der Pilzart ins Labor schicken. In den meisten Fällen bedarf der Nagelpilz aber keiner ärztlichen Behandlung, sondern verschwindet nach einer effizienten Kurzzeittherapie mit einem Antimykotikum von selbst. Geheilt sind Sie vollständig, wenn der neue Nagel ohne Spuren einer Pilzerkrankung aus dem Nagelbett wächst.