Nagelpilz, welcher Arzt hilft Ihnen?

Sind Sie von Nagelpilz betroffen, ist die Scham oft groß und Sie trauen sich nicht, beim Arzt vorzusprechen und von Ihrer Infektion zu berichten. In den meisten Fällen müssen Sie auch keinen Arzt aufsuchen, sondern können die Pilzerkrankung mit Antimykotikum in einer Kurzzeittherapie von zwei bis vier Wochen zu Hause behandeln. Je früher Sie auf die Pilzerkrankung aufmerksam werden, umso besser sind die Chancen in der Selbstbehandlung und umso kürzer ist die Zeit bis zur vollständigen Ausheilung.

Hausarzt oder Hautarzt?

Mit Nagelpilz können Sie zum Hausarzt gehen, der Sie in der Regel aber bei schweren Fällen direkt an einen Dermatologen überweisen wird. Daher empfiehlt es sich bei schweren Fällen direkt eine Überweisung vom Hausarzt zum Hautarzt zu erhalten, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Haben Sie starken Nagelpilz oder wirkt die Behandlung mit einem Antimykotikum nicht wie gewünscht, wird der Arzt ein wenig Abrieb vom infizierten Fuß- oder Fingernagel nehmen und diesen im Labor mikrobiologisch untersuchen lassen. Die Laboruntersuchung kann notwendig sein, wenn sich der Pilz hartnäckig zeigt oder trotz Behandlung auf Ihre weiteren, bisher nicht infizierten Nägel übergreift. Oftmals ist eine medizinische Behandlung auch dann notwendig, wenn Sie sich immer wieder selbst anstecken und eine Ausheilung unter gegebenen Gesichtspunkten ausgeschlossen ist. Während ein Hausarzt Antimykotikum verschreiben kann, ist der Hautarzt bei schweren Fällen aufgrund seiner Ausbildung in der Lage, den Pilz zu bestimmen und ein für die Nagelpilz Art geeignetes Mittel zur Behandlung zu empfehlen und Ihnen zu verschreiben. In der Regel sollten Sie zunächst Ihren Hausarzt kontaktieren.

Früherkennung bei Nagelpilz vermeidet Arztbesuch

Auch wenn die Scham groß ist, sollten sie die Behandlung nicht aufschieben und bei den ersten Anzeichen von Nagelpilz direkt mit einer antimykotischen Therapie beginnen. Die Frühbehandlung sorgt dafür, dass die Konsultation eines Mediziners in der Regel unnötig ist und Sie die Erkrankung selbst in den Griff bekommen. Hilfreich sind hier Antimykotika, die aufgrund ihrer effektiven Wirkung nur über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen angewendet werden müssen. Diese Form der Nagelpilz Behandlung wird auch als Kurzzeittherapie bezeichnet und eignet sich für infizierte Nägel, deren Nagelplatte nicht vollständig betroffen ist. Auch bei Infektionen mehrerer Nägel können Sie zu Hause behandeln, wobei die Ergebnisse am besten sind, wenn nicht alle, sondern maximal zwei bis drei Nägel von der Pilzinfektion in Mitleidenschaft gezogen sind. Je früher Sie auf den Nagelpilz aufmerksam werden, umso einfacher lässt sich die Behandlung mit Antimykotika durchführen. Achten Sie obendrein auf Hygiene und laufen im Haus oder in der Wohnung nicht barfuß, können Sie Neuinfektionen und die Ansteckung anderer im Haushalt lebender Personen vermeiden und den Nagelpilz vollständig bekämpfen.

Die Behandlung mit einem Antimykotikum, dessen 2-Wirkstoff-System aus Urea und Bifonazol bei Nagelpilz für eine vollständige Abheilung sorgt, hat sich bewährt und ist in Kombination mit der Früherkennung effektiv. Um die Ansteckung weiterer Nägel, wie auch die Übertragung auf andere Menschen zu vermeiden, tragen Sie bei Nagelpilz an den Füßen immer Strümpfe und bei Nagelpilz an den Händen Handschuhe aus Baumwolle. Handtücher müssen täglich ausgetauscht und dürfen nicht mit anderen Familienmitgliedern gemeinsam benutzt werden. Zum Arzt müssen Sie nicht, bekommen Sie Ihre Pilzinfektion durch eine konstante Behandlung und Einhaltung der hygienischen Maßnahmen selbst unter Kontrolle.

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