Trockene Füße – Ursachen und Pflegemöglichkeiten

Die Füße des Menschen sind ein Wunderwerk des Körpers. Sie sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt – und halten sie in der Regel klaglos aus: 3000-6000 Schritte macht ein Mensch im Durchschnitt pro Tag, und jedes Mal lastet das gesamte Gewicht auf den Fußsohlen, bei besonders schwungvoller Fortbewegung sogar bis zum Vierfachen des Körpergewichts. Bei einem erwachsenen Mann durchschnittlicher Konstitution lasten also pro Schritt um die 300 Kilogramm auf wenigen Quadratzentimetern Fußsohle!

Dieses Pensum können die Füße nur stemmen, wenn das Zusammenspiel aus Knochen, Sehnen, Bändern und Muskeln reibungslos funktioniert – und wenn die Haut, die alles umschließt, gesund und unversehrt ist.

Doch so wichtig die Füße auch sind, viele Menschen unterschätzen das potentielle Risiko, das von einer nachlässigen Pflege ausgehen kann. Insbesondere trockenen Füßen wird nicht die nötige Aufmerksamkeit zuteil. Dabei können trockene Füße unter Umständen die Eintrittspforte für schwerwiegende Folgeerkrankungen sein: Wenn die Haut an den Füßen spröde und rissig wird, stellt sie eine Eintrittspforte für Pilze und geruchsbildende Bakterien dar, was zu Infektionen der Fußhaut führen kann. Insbesondere im Zusammenspiel mit einer Diabetes-Erkrankung können erhebliche Risiken drohen.

Doch diesen Risiken kann mit einer guten Pflege vorgebeugt werden. Die Pflege trockener Füße ist einfach und erfolgt beispielsweise durch das Auftragen von schützenden und die Regeneration unterstützenden Cremes (z.B. Bepanthol® Fußcreme).

Ursachen für trockene Füße

Die Haut an den Füßen ist bei den meisten Menschen den ganzen Tag von Strümpfen und Schuhwerk umschlossen. Diese „Verpackung“ führt dazu, dass sich ein feuchtes Klima bildet, in dem die Haut aufquillt. Verstärkt wird dieser Effekt durch den Umstand, dass die Haut an den Füßen rund 500 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter aufweist. Zum Vergleich: Die Haut am Oberschenkel hat nur rund 100 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter.

Durch das Aufquillen wird die Hautschutzbarriere gestört. Ist die Permeabilitätsbarriere nicht mehr vollständig intakt, steigt der Wasserverlust und die Haut trocknet aus.

Intakte vs. geschädigte Hautschutzbarriere - Infografik
Intakte vs. geschädigte Hautschutzbarriere

Ohnehin besitzt die Haut an den Füßen deutlich weniger Talgdrüsen als an anderen Körperstellen; an den Fußsohlen fehlen diese Drüsen sogar gänzlich. Ein Mangel an Talgdrüsenfett bewirkt, dass der Fettfilm auf der Epidermis (Oberhaut) nur wenig ausgeprägt ist. Die Haut fühlt sich nicht so geschmeidig an wie an anderen Körperstellen.

Ein weiterer Faktor, der im Zusammenhang mit trockener Haut eine Rolle spielt, ist die Hornhautbildung. Die Fußhaut reagiert auf dauerhafte Belastung mit der verstärkten Bildung von Hornhaut. Hornhaut stellt dabei einen natürlichen Schutz des Körpers dar; sie verhindert, dass die Haut bei starker mechanischer Belastung Schaden nimmt. Im Zusammenspiel mit trockener Haut bilden sich leichter Schwielen und Hühneraugen.

Besonders Patienten, die an Diabetes leiden, sollten besonders auf ihre Fußpflege achten. Die erhöhten Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus belasten sowohl Nerven als auch Gefäße und können der Haut schaden. Infolge der schlechteren Durchblutung können Hautekzeme und Juckreiz entstehen. Die Haut trocknet aus, häufig entstehen Risse und Entzündungen. Weil durch die erhöhten Blutzuckerwerte die Nerven langfristig geschädigt werden können, nehmen Betroffene kleinere Verletzungen oder Druckstellen am Fuß nur vermindert wahr. Da zudem auch die Wundheilung eingeschränkt ist, können sich langwierige Infektionen bilden. Eine gefürchtete Komplikation ist der so genannte „diabetische Fuß“.

Trockene Haut begünstigt unter anderem das Auftreten von Fußpilz-Infektionen. Eine Fußpilz-Infektion wiederum kann aber auch zu trockener Haut führen. Die Beeinflussung ist also wechselseitig.

Pflegemöglichkeiten bei trockenen Füßen

Regelmäßiges Eincremen ist die Grundlage für eine gepflegte Fußhaut. Eine Fußcreme mit dem Pro-Vitamin Dexpanthenol – zum Beispiel die Bepanthol® Fußcreme – fördert die hauteigene Zellgeneration, spendet Feuchtigkeit und macht raue, strapazierte Füße wieder weich und geschmeidig. Bei regelmäßiger Anwendung können so die Entstehung von Rissen und die Neubildung von Hornhaut gemindert werden. Bepanthol® Fußcreme unterstützt bei trockener Fußhaut den natürlichen Wiederaufbau der Hautschutzbarriere. Sie spendet Feuchtigkeit und hilft der Fußhaut dabei, die Feuchtigkeit zu binden. Auf diese Weise wird die Hautschutzbarriere wieder stabilisiert – die Füße sehen wieder zart und gepflegt aus.

Der in der Bepanthol® Fußcreme enthaltene Inhaltstoff Dexpanthenol fördert die hauteigene Zellregeneration, indem er die Zellerneuerung begünstigt, die Lipidproduktion in der Epidermis unterstützt und Feuchtigkeit spendet. Darüber hinaus sind in der Fußcreme physiologische Lipide enthalten (Ceramide, Cholesterol), die die Hautschutzbarriere stabilisieren. Durch Urea wird Feuchtigkeit gebunden und die Hydration der Hornschicht nachweislich erhöht. Glycerin reduziert den transepidermalen Wasserverlust und unterstützt als Feuchthaltefaktor die Wirkung von Urea.

Diabetes-Patienten sollten ein besonderes Augenmerk auf die Pflege ihrer Füße legen und Pflegeprodukte mit einem neutralen pH-Wert verwenden. Zu den Pflegeprodukten mit einem neutralen pH-Wert gehört auch die Bepanthol® Fußcreme, die für Diabetiker geeignet ist.

Fünf Tipps, um trockenen und rissigen Füßen vorzubeugen

  • Trocknen Sie die Füße nach dem Duschen gut ab und cremen Sie sie dann ein!
  • Verzichten Sie auf Körperpflegeprodukte, die zur Austrocknung der Haut führen!
  • Tragen Sie Strümpfe und Schuhe aus atmungsaktiven Materialien!
  • Achten Sie darauf, Ihrem Körper ausreichend Flüssigkeit zuzuführen!
  • Machen Sie einen Bogen um Alkohol und Koffein, da diese dehydrierend wirken!

Allgemeine Tipps zur Fußpflege

  • Regelmäßige Fußbäder säubern die Füße und bereiten die Fußhaut optimal darauf vor, Pflegeprodukte aufzunehmen.
  • Hornhaut sollte von Zeit zu Zeit mechanisch entfernt werden. Dafür gibt es spezielle Hornhautfeilen oder -raspeln. Der Vorgang fällt leichter, wenn die Fußhaut vorher eingeweicht wurde.
  • Fußmassagen sind nicht nur entspannend, sondern regen auch die Durchblutung der Füße an.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Bayer Vital GmbH

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